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UPDATE 24. Juni

Neueste Informationen des Bayerischen Ruderverbandes

 

Was ist für den Rudersport neu – und was muss beachtet werden:

• An oberster Stelle steht: Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, und in diesem Zusammenhang auch der Mindestabstand von 1,5 Metern, müssen weiter wenn möglich eingehalten werden, die Schutz- und Hygienevorschriften und der Mundschutz sind weiter Pflicht.

• Die Beschränkung auf Einer und Zweier fällt. Ab sofort dürfen wieder alle Bootsklassen gefahren werden. Im eigentlichen Ruderbetrieb wird der Mindestabstand von 1,5 m zwar unterschritten werden, doch ist dies aufgrund der Sportausübung an der frischen Luft tolerierbar, so das Ministerium. Das Ministerium rät kleinere konstante Gruppen zu bilden.
Der BRV empfiehlt: Im Sinne der allgemeinen Kontaktbeschränkung und Nachverfolgbarkeit sollte die Zahl der Mitruderer beschränkt werden, z.B. für einen bestimmten Zeitraum auf maximal 10 Mitruderer. Damit kann jeder Sportler in unterschiedlichen Bootsbesetzungen rudern, ohne dass die Zahl der potentiell Ansteckungsgefährdeten exponentiell steigt. Der Eintrag der Bootsbesatzungen in die Fahrtenbücher ist ohnehin Pflicht. Auf Steuerleute sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Wenn mit Steuermann/-frau im Heck gefahren werden muss, sollte derjenige einen Mundschutz tragen.

• Die Obergrenze von 20 Personen fällt weg.
Der BRV empfiehlt: Um größere Gruppenbildungen ohne den nötigen Mindestabstand außerhalb des Bootes zu vermeiden, sollte Anzahl der Personen dennoch dem Platz angepasst werden. Dies kann beispielsweise durch eine Voranmeldung von Booten und die zeitliche Taktung der Ablegezeiten befördert werden.

• Duschen und Umkleidekabinen in geschlossenen Räumen dürfen wieder genutzt werden. Es darf aber immer nur eine Person duschen.

• Die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen müssen bei der Nutzung der Sportgeräte weiter eingehalten werden.
Der BRV empfiehlt: Alle berührten Sportteile wie Griffe oder Sitze mit Seifenlauge reinigen, bzw. mit geeigneten Desinfektionsmitteln.

• Die Maskenpflicht bleibt in geschlossenen Räumen, beim Durchqueren von Eingangsbereichen, beim Holen und Zurückstellen von Sportgerät und in Umkleiden und WC-Anlagen.
Der BRV empfiehlt: Nach Möglichkeit soll auch auf dem Bootsplatz eine Maske getragen werden, bis man ins Boot steigt, da der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann.

Neue Infos (gültig ab 8. Juni)

Leider bleibt gemäß Ruderverband derzeit weiterhin nur das Einer-Rudern und das Rudern im 2er, HIER NUR IM FAMILIENVERBUND!, erlaubt.

NEU: Rudern im 4er, jedoch ebenso NUR IM FAMILIENVERBUND!

Unsere Fitnessräume werden wir wieder öffnen. Allerdings können im Kraftraum nur EINE Person und im Ergoraum nur ZWEI Personen gleichzeitig trainieren. Um dies zu koordinieren wurde für die Belegung eine DoodleListe erstellen, in der sich jeder stundenweise eintragen muss, der in die Räume möchte.

Doodleliste Ergoraum: https://doodle.com/poll/85yw6kdcirube8id
Doodleliste Kraftraum: https://doodle.com/poll/snzz9hbtmh7psagq

Wir weisen daraufhin, dass die Umkleiden und Duschen jedoch weiterhin gesperrt bleiben müssen!
Im Rahmen kameradschaftlicher Fairness gehen wir davon aus, dass sich ALLE Mitglieder an die Vorgaben, die wir nur aufgrund Verbandsvorgaben so umsetzen müssen, halten.

Das Vereinsheim ist mit Nasen-Mund-Schutz zu betreten und erst im Kraftraum bzw. auf dem Ergo abzunehmen. Beim Verlassen des Kraftraums bzw. beim Verlassen des Ergos ist er wieder aufzusetzen, solange man sich im Vereinsheim befindet. Grundsätzlich ist das Vereinsheim direkt nach dem Training zu verlassen.

Fitness- und Ergoraum müssen während des Trainings gut durchlüftet werden.

Die benutzten Geräte sind mit den zur Verfügung gestellten Desinfektionssprays und Küchenrollen bzw. Papierhandtüchern gründlich und vollständig zu reinigen. Bei den Ergos auch die Computer!

Als Vorstand Finanzen weise ich persönlich darauf hin, dass an den Verein ausgesprochene Ordnungswidrigkeiten an die entsprechenden Mitglieder weitergereicht werden müssen!

Wir gehen davon aus, dass alle Ruderfahrten verantwortungsgemäss im EFA eingetragen werden.

Nebenbei: wir arbeiten daran, dass hoffentlich baldmöglichst wenigstens die Regelung 2er im FAMILIENVERBUND gelockert wird!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Otto

Lockerungen im Ruderbetrieb ab 11. Mai

Dazu gilt Folgendes zu beachten:

Es sind nur Einer und Doppelzweier ohne Steuermann erlaubt.

Beim Zweier dürfen nur Familienmitglieder oder Personen aus einem Haushalt zusammen rudern.

Mannschaftsboote sind generell gesperrt.

Das Eintragen in das Logbuch ist Pflicht!

Halten sich im Trainingsbereich mehr als 3 Personen auf, sodass der Abstand von 1,50 Meter nicht zu gewährleisten ist, gilt Mund-/Nasenschutz zu tragen bis zum Einstieg ins Boot.

Es darf immer nur ein Boot in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten ab- und anlegen!

Mehr als 5 Boote sollten nicht auf Wasser sein.

Die Bootspflege findet nur mit eigenem Material/Lappen statt.

Die Skullgriffe sind zu desinfizieren, das Boot selber soll bestmöglich gereinigt werden.

Der direkte Kontakt mit Trainingsgeräten ist durch Benutzung von Handtüchern, Handschuhen, etc. zu vermeiden. Alle Trainingsgeräte sind nach jeder Einzel-Nutzung direkt von der jeweiligen Person sorgfältig zu reinigen und desinfizieren

Zusammenkünfte nach dem Training sind nicht erlaubt.

Toiletten und Duschen in den Umkleideräumen sind nicht zu benutzen!

Sportler sollen sich zuhause duschen und umkleiden.

Es gibt derzeit nur eine Toilette und zwar die im Eingangsbereich!

Nach Nutzung einer Toilettenanlage ist diese von der betreffenden Person zu reinigen. In den Toiletten wird ein Hinweis auf gründliches Händewaschen angebracht und es werden ausreichend Desinfektionsmittel, sowie nicht wiederverwendbare Papierhandtücher zur Verfügung gestellt.

Es können nur Personen das Training aufnehmen, die die folgenden Bedingungen erfüllen (gilt für jedes Training):

  • Aktuell bzw. in den letzten 14 Tagen keine Symptome einer SARS-CoV -Infektion (Husten, Halsweh, Fieber/erhöhte Temperatur ab 38° C, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen).
  • Kein Nachweis einer SARS-CoV-Infektion in den letzten 14 Tagen.
  • In den letzten 14 Tagen kein Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV getestet worden ist.

In allen anderen Fällen muss von einer Aufnahme des Trainings und einem Besuch der Trainingsstätte Abstand gehalten werden. Über das weitere Vorgehen hat der behandelnde Arzt zu entscheiden.
Vor dem Sporttreiben von Personen der Hochrisikogruppen (z.B. Senioren, Vorerkrankte, etc.) ist eine individuelle Einschätzung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

Der Vorstand

Corona-Verfügung des Freistaats: Auch Rudern ist verboten

“Ich fahre doch nur im Einer alleine.” Oder: “Das ist doch wie Radfahren – nur auf dem Wasser.” Es ist für die Rudervereine nicht immer einfach, die Verfügung der Staatsregierung durchzusetzen, nach der alle Sportanlagen geschlossen sind – zu Land und auf dem Wasser. Es gibt viele Diskussionen und einige wollen ganz schlau sein. Dabei geht es den anderen Sportarten genauso. Der Verzicht fällt allen schwer.

Deshalb hier die Klarstellung gemäß der Allgemeinverfügung der Staatsregierung:

In Bayern gilt eine Schließung von Sport- und Freizeiteinrichtungen. Hierunter fallen sämtliche Einrichtungen der Rudervereine, die dem Gemeinschafts- oder Sportbetrieb dienen. Das sind   Vereinsräume, Bootshäuser, Steganlage, Sporträume, Umkleiden. Hier ist zu erwarten, dass die Regelungen seitens der Ordnungsbehörden und Gesundheitsämter sehr streng ausgelegt werden und eher mehr als unzulässig angesehen wird.

Corona

Die Jahreshauptversammlung wird verschoben. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben. Die aktuelle Vorstandschaft führt die Geschäfte kommissarisch bis zu den offiziellen Neuwahlen weiter.

Das Anrudern am 29.3. entfällt ersatzlos.

Die Vereinsarbeit am 28.3. wird auch verschoben.

Gemäß der staatlichen Anordnung im Rahmen des Katastrophenfalls müssen Sportvereine und Sportfachverbände ihren Spiel-, Sport- und Wettkampfbetrieb ab sofort einstellen. Alle Sport- und Spielplätze sowie Vereinsheime bleiben geschlossen, also auch unser Vereinsheim. Also bis auf weiteres kein Gruppen- und kein individuelles Training mehr.

 

Stimmungsvolle Wintersonnwend an der Donau

aus Deggendorfer Zeitung vom 24.12.2019

Deggendorf. Das nennt man Wetter-Glück: Pünktlich zum fünften Sonnwendfeuer am Deggendorfer Ruderhaus ließ am Sonntagabend der Regen weitestgehend nach. Viele Besucher waren auch dieses Mal gekommen, die Mitglieder des Rudervereins entzündete auf der Wiese vor dem Ruderhaus als Symbol für die Wiedergeburt des Lichts das Wintersonnwendfeuer.

Für das angenehme Ambiente sorgten zahlreiche lodernde Feuertonnen und Imbissbuden, für das leibliche Wohl war mit Würstlsemmeln, Weihnachtsgebäck, Punsch und Glühwein bestens gesorgt; der Erlös aus dem Verkauf geht an die Ruderjugend.

Zum Einbruch der Dunkelheit entzündeten Kinder mit ihren Fackeln die aufgeschichtete Holzpyramide. Die Thomasnacht ist die längste Nacht des Jahres und stellt den Beginn der zwölf Rauhnächte dar.

Es dauerte nicht lange, dann hörte man erst von Weitem, dann ganz nah das Kettenrasseln und Glockengeläut. Die schaurigen Perchten der Passauer Krampusschmiede trieben mit ihren gruseligen Masken die bösen Geister am Donauufer aus. Der ein oder andere Gast musste sich in Acht nehmen, die mitgebrachte Rute war schneller gezückt als gedacht, um “Unartige” zu entlarven.

− ca/Fotos: Able

Ruderer beenden die Saison

aus: Deggendorfer Zeitung 30.10.2019

Vereinsmitglieder verabschieden sich von der Donau in den Kraftraum

Deggendorf. Am vergangenen Sonntag hieß es ein letztes Mal „Mannschaft bereit? Und ab!“, bevor beim Ruderverein die Ruderboote gegen die Ergomaschine und die Donau gegen den Kraftraum getauscht werden.

Um Punkt 10 Uhr begrüßte Vereinsvorstand Karl Hauser alle Anwesenden mit einer kleinen Rückschau auf eine erfolgreiche Rudersaison. Nicht zu kurz kam dabei der Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und aktiven Ruderer. Dann hieß es aber auch schon ran an die Boote und ab aufs Wasser. 22 Vereinsmitglieder, aufgeteilt auf fünf Boote, gingen ein letztes Mal aufs Wasser. Zehn Kilometer und den ein oder anderen Schweißtropfen später war es schon wieder vorbei. Die Boote wurden geputzt und eingewintert.

Für die Mitglieder stehen jetzt Kraft- und Ausdauertraining auf dem Trainingsplan. Für die optimale Vorbereitung besteht mehrmals wöchentlich die Möglichkeit, unter Anleitung an Trainingseinheiten am Ergometer teilzunehmen, um für die nächste Saison fit zu bleiben.

Nach dem Abrudern trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Ausklang im Vereinslokal „Laurin“.

 

Erste gemeinsame Regatta von Ruderverein und Ruderclub

aus: Deggendorfer Zeitung vom25.10.2019

Vereinsregatta von DRV 1876 und DRCD – Spannendes Finale mit Sieg für die Renngemeinschaft aus DRV und DRCD

Deggendorf. Bei besten Wetterbedingungen hat am Sonntag zum fünften Mal in Folge die Vereinsregatta des Deggendorfer Rudervereins von 1876 stattgefunden. Erstmals wurde diese gemeinsam mit dem Nachbarverein, dem Donau-Ruder-Club Deggendorf, ausgetragen und damit die Basis für die zukünftige Zusammenarbeit beider Vereine gelegt. Nachdem die Regatta auf Grund schlechter Wetterverhältnisse die beiden Jahre zuvor Indoor auf dem Ergo ausgetragen wurde, freuten sich alle Teilnehmer dieses Mal, die Distanz von 500 Metern bei idealen Wasserbedingungen wirklich rudern zu können.

Die insgesamt 24 Ruderinnen und Ruderer starteten in sechs Gig-Vierern, deren Besetzung zuvor von einer unbestechlichen und neutralen Glücksfee ausgelost worden waren. Dies wurde vom engagierten Organisator Daniel Möllenbeck mehrmals versichert. Es führte zu sehr ausgeglichenen Teams nicht nur in Bezug auf Alter und Fitness, was zu spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen führte.

Das Wertungssystem beruhte auf dem K.O.-Prinzip, wobei immer zwei Boote gegeneinander antraten. Die Sieger der jeweiligen Vorläufe plus das schnellste zweite Boot qualifizierten sich für je einen der vier Starterplätze im Halbfinale. In einem spannenden Finale setzten sich mit knappem Vorsprung gleich eine Renngemeinschaft aus DRV und DRCD mit Antonia Krauth, Martina Linzmeier, Florian Klein, Rudi Dick und Steuerfrau Judith Probst gegen das zweite Boot mit Dominik Frammelsberger, Mark Bauer-Opree, Stefanie Langnickel, Sophia Achatz und Steuerfrau Johanna Ebenbeck durch. Der Tag klang mit einem Mittagessen im Vereinsheim aus. Erster Vorstand Karl Hauser dankte Daniel Möllenbeck und Dominik Möllenbeck für die gelungene Regatta sowie Johannes Stadler für die perfekte Organisation.

− dz

Michaela Sibler tauft „Michi“

aus Deggendorfer Zeitung vom 01.04.2019

Bootstaufe beim traditionellen Anrudern

Deggendorf. Seinen neuen Jugend- und Leichtgewicht-Vierer hat der Deggendorfer Ruderverein beim traditionellen Anrudern gestern getauft. Patin für das Boot mit dem Namen „Michi“, das aus einer Linzer Werft stammt, ist Michaela Sibler. „Wer die Jugend hat, dem gehört die Zukunft“, lobte Michaela Sibler die beispielhafte Jugendarbeit des Rudervereins.Neben der Namensgeberin und Vereinsvorsitzendem Karl Hauser sowie dessen Ruderkameraden waren auch zweiter Bürgermeister Günther Pammer, Renate Wasmeier von der AOK und Mario Fuchs, Vorstandsmitglied der Sparkasse, dabei – letztere hatte mit einem dicken Scheck den Bootskauf möglich gemacht.

Heuer habe der Verein einiges geplant, erklärte Karl Hauser, bevor die „Michi“ und weitere Boote erstmals im neuen Jahr aufs Wasser gingen. Im April ist ein Infotag für Ruderneulinge geplant. Dabei wird unter anderem Renate Wasmeier über die gesundheitlichen Merkmale des Ruderns referieren. Im Oktober wird in Deggendorf erstmals der Bayerische Wander-Rudertag ausgetragen. Für die aufwendige Organisation habe man die Kollegen des Donau-Ruder-Clubs mit ins Boot geholt.   – tj

Quelle

Ausgabe Deggendorfer Zeitung – Nr. 77
Datum Montag, den 1. April 2019
Seite 27

Ruderverein hat viel vor

aus: Deggendorfer Zeitung vom 30.03.2019

Annäherung an den DRCD – Laurin will Pacht verlängern

Deggendorf. In seiner Jahreshauptversammlung hat der Deggendorfer Ruderverein mehrere langjährige Mitglieder geehrt – darunter mit Horst Schaffer einen veritablen „60-Ender“.Dem Verein ist es ein wichtiges Anliegen, frühere Differenzen mit dem Nachbarverein zu glätten, dem Donau-Ruder-Club Deggendorf (DRCD). Mit Brigitte Petzold, der früheren Vorsitzenden des DRCD, habe es eine erste Annäherung gegeben, die mit dem jetzigen Vorsitzenden Axel Netzer weitergeführt werden soll. Für die kommende Saison, hieß es in der Versammlung, sind organisatorisch sowie im Freizeitbereich weitere Kooperationen zwischen beiden Vereinen geplant.

Neben einer laut Ausblick sehr ambitionierten Rennsaison veranstaltet der Ruderverein bereits am morgigen Sonntag um 10 Uhr das traditionelle Anrudern, bei dem ein neues Rennboot mit prominenter Beteiligung getauft werden soll.

Für den Vereinsvorsitzenden Karl Hauser war der Rückblick auf 2018 von Erfolgen ebenso begleitet wie von manchem Ungemach. Erfolgreich waren natürlich der Infotag mit der AOK und das Drachenbootrennen, „beide waren auch ein gutes Stück Außenwerbung für den Verein“. Leider habe es „ein Malheur mit dem Steg gegeben, das wir aber durch die Mithilfe der Werft, der Lions und der Firma Kran Saller schnell beheben konnten“. Auch das Niedrigwasser habe seine negativen Auswirkungen gehabt, denn dadurch sei vor dem Steg eine Sandbank entstanden, die erst noch ausgebaggert werden musste.

Barbara Ruppert, Uwe Schmidt und Matthias Wagner wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt, Willi Steffin für 50 und Horst Schaffer für 60 Jahre.

Johannes Joe Stadler gab einen beredten Einblick in die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. 20 Aktive gebe es in der Altersklasse U 25, „die fast regelmäßig zum Training kommen“, darunter

Auch 2019 stehen
einige Regatten an

zwölf Jugendliche und fünf aktive Rennruderer. Im Winter habe es pro Woche zwei Trainingseinheiten für den Breitensport gegeben, die Rennjugend habe sechsmal in der Woche trainiert.Er verwies auf die Teilnahme bei den Langstreckenrennen in Passau und Regensburg sowie beim Sprint in Nürnberg. 2019 sollen drei oder vier Ausbildungen für den Jugendbereich durchgeführt und die Altersgruppe U 15 ausgebaut werden. „Möglichst in Kooperation mit dem DRCD soll ein Vierer in der Klasse Junior B aufgebaut und somit eine weitere Renngemeinschaft gebildet werden“, erklärte der Trainer.

Im Sommer soll es mit beiden Jugendgruppen einen Grillabend geben. Und auch in diesem Jahr ist eine Teilnahme an etlichen Regatten geplant, zum Beispiel in Erlangen, München, Nürnberg, Salzburg sowie erneut bei der Bayerischen Meisterschaft. In Trainingslagern soll an der Technik gefeilt und die Teambildung vorangetrieben werden.

Finanzchef Otto Steininger referierte über eine umfangreiche Kassenführung. Der Rennvierer sei durch einen Zuschuss der Sparkasse möglich geworden, und man hoffe auf einen weiteren Zuschuss vom Verband. Das Vereinsjahr habe mit einem guten Plus geendet. Die Kassenprüferinnen Martina Heigl-Murauer und Claudia Denk haben Rechnungen, Kontoauszügen und Lohnabrechnungen stichprobenartig geprüft, ihr Kommentar und die anschließende Bitte um Entlastung des Vorstands: „Otto macht es alle Jahre gut.“

Der Verein hat derzeit 155 Mitglieder und damit zehn weniger als im Vorjahr. Vorsitzender Karl Hauser benennt die Fluktuation der Studenten als eine der Ursachen.

Franz Knon, Verwalter des Bereichs Haus und Grundstück, nannte noch ein Anliegen des Gaststätten-Pächters: Das Laurin möchte den seit 2015 laufenden Zehn-Jahres-Vertrag vorzeitig um weitere zehn Jahre verlängern. Außerdem werde an eine Wiederaufnahme des Biergartenbetriebs gedacht. Dem Verlängerungs-Antrag wurde ohne Gegenstimme zugestimmt.tj

Quelle

Ausgabe Deggendorfer Zeitung – Nr. 76
Datum Samstag, den 30. März 2019
Seite 20

− tj