Der Deggendorfer Ruderverein e.V. verabschiedet sich in die Winterpause

Nach einer internen Vereinsregatta und dem Abrudern hat der Deggendorfer Ruderverein am 25. Oktober offiziell die Sommersaison beendet. In Einer- und Zweierbooten dürfen Mitglieder laut Vereinsvorstand Karl Hauser im November aber noch aufs Wasser.

Mit einer vereinsinternen Regatta hat der Ruderverein am 18. Oktober die Saison zu Ende gebracht. Insgesamt 20 Teilnehmer kämpften dabei, unter Einhaltung der Corona-Regeln, um den ersten Platz. Die Ruderer wurden auf vier Boote mit jeweils vier Ruderern und einem Steuermann/frau aufgeteilt. Der Ablauf der Vereinsregatta gliederte sich in zwei Vorlaufrennen, ein kleines und ein großes Finale. In einem hart umkämpften Rennen sicherte sich das Boot von Sebastian Huber, Renate Kappl, Daniel Möllenbeck und Anne Bielmeier den Gesamtsieg.

Am darauffolgenden Sonntag wurde die diesjährige Sommersaison mit dem Abrudern offiziell beendet. Um Punkt zehn Uhr begrüßte Vereinsvorstand Karl Hauser alle Anwesenden mit einer kleinen Rückschau auf eine Corona-geprägte Rudersaison. Nicht zu kurz kam dabei der Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und aktiven Ruderer. Dann hieß es aber auch schon ran an die Boote und ab aufs Wasser. Dazu fuhren 13 Ruderer bei durchwachsenem Wetter mit einem Fünfer, einem Dreier, zwei Zweiern und einem Einer jeweils ohne Steuermann-/frau von der Bootsanlegestelle Höhe Laurin bis etwa Höhe Autobahnzubringer Neuhausen. Beim Abrudern werden die Boote normalerweise das letzte Mal ins Wasser gelassen.

Ganz eingewintert werden die Vereinsboote vorerst aber noch nicht, wie Karl Hauser erklärt. Da während des “Lockdown light” der Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt ist, sollen die Mitglieder des Rudervereins diesen Monat noch die Möglichkeit haben aufs Wasser zu gehen. “Im November lassen die Wassertemperaturen das Rudern noch zu.”

Einer- und Zweierboote des Vereins können noch zum Rudern genutzt werden. Hinterher müssen diese desinfiziert werden, die Duschen im Vereinshaus dürfen nicht benutzt werden. Manche der rund 150 Vereinsmitglieder hätten auch selbst ein Boot, sagt Hauser, das sie freilich noch zu Wasser lassen können. “Ab Dezember gilt aufgrund der kalten Wassertemperaturen dann das Ruderverbot.”