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DRV erfolgreich bei 46. Bayrischen Rudermeisterschaften in Schweinfurt

Wie auch schon bei vergangenen Bayrischen Meisterschaften gelang es den Sportlern des Deggendorfer Rudervereins sehr gute Leistungen abzurufen.

Den Anfang machten Amelie Ziegler vom Kooperationsverein aus Passau und Franziska Artinger im Juniorinnen Doppelzweier 15/16 Jahre. Sie konnten sich erfolgreich für das am Nachmittag angesetzte Finale qualifizieren. Fast zeitgleich konnte sich Lukas Kern im Leichtgewichts Einer in der nächst höheren Altersstufe, den  17/18 Jährigen, ebenfalls für die Finale qualifizieren. Die beiden Boote kamen in den jeweils starken Teilnehmerfeldern leider nicht über einen guten 5. Platz heraus.

Währenddessen startete der „Vorstands-Vierer“ mit 1. Vorstand Karl Hauser, Sportvorstand Mark Bauer Oprée, Finanzvorstand Otto Steininger und Cheftrainer aus Passau Bernd Rose erstmals gemeinsam auf einer Bayerischen Meisterschaft im Renndoppelvierer. Das neu zusammen gestellte Boot musste gegen exzellente Gegner Lehrgeld bezahlen. Die Crew nimmt diese Niederlage allerdings zum Anlass, für das nächste Titelrennen 2018 sich im Training noch intensiver vorzubereiten.

Zum Tagesabschluss wurde von Franziska Artinger des DRV und drei Passauer Mannschaftskameraden im Mixed Doppelvierer noch ein guter 4. Platz erreicht.

Am Sonntagmorgen starteten Franziska Artinger und Lukas Kern in den Vorläufen zu ihren beiden Rennen des Tages, dem Leichtgewicht Junioren und Juniorinnen Einer 15/16 Jahre. Mit einem guten 3. Platz reichte es für Franziska leider nicht für den Einzug ins Finale. In einem sehr starken und großen Teilnehmerfeld mit 23 Booten war ein Sieg im Vorlauf notwendig, um das Finale am Nachmittag bestreiten zu dürfen, was Lukas mit einer souveränen Leistung gelang.

Verstärkt durch das eigentliche Teammitglied Günter Reithmeier konnte der von Elena Engl gesteuerte Gig-Vierer einen starken Start und eine ebenfalls gute erste Streckenhälfte, bei der sie das Feld anführten, hinter sich legen. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse sowie einem technischen Fehler, der das Boot wertvolle Sekunden kostete, musste sich die Mannschaft mit einem guten 2. Platz begnügen.

Zum Abschluss bestritt Lukas sein Finale im leichten Einer, konnte sich dort gegen den amtierenden deutschen Meister im Doppelzweier durchsetzen, musste sich jedoch der Zellinger Konkurrenz, welche die gesamte Saison die Nase vorne hatte, um knapp 3 Sekunden beugen und freute sich über einen sehr guten bayrischen Vizemeistertitel. Insgesamt waren Trainer Johannes Stadler und Bernd Rose sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Sportler.

Mark Bauer-Oprée