Ruder-Triathlon Veranstaltung von Ruderverein, Laufverein und Ski &Bike Deggendorf

Feuertaufe für Rudertriathlon bestanden

Am Sonntag, den 1.Oktober 2017 fand rund ums Ruderhaus Deggendorf der erste Deggendorfer Radl-Renn-Rudertriathlon statt. In Zusammenarbeit mit dem Hausherrn Ruderverein und dem Laufverein Deggendorf sowie Ski und Bike Deggendorf wurde ein vereinsübergreifender Mehrkampf organisiert. Lasergewehrschießen, Laufen, Rennrad und Doppelzweierruderer waren die Disziplinen. Es wurde in 8 Staffeln gestartet, wobei jeder Verein seine Spezialisten in den Disziplinen stellte. Die Teams wurden ausgelost. Gestartet wurde mit den Läufern am Ruderhaus, die vor dem Start 5 Treffer mit dem Lasergewehr für sich verbuchen mussten, bevor sie auf die vier km lange Laufstrecke vom Ruderhaus bis zur Mettener Wasserwacht gingen. Dies war dann auch der erste Übergabepunkt. Hier starteten die Rennradler auf die ca: 11 km Strecke Richtung Hühnerfarm bei Mariaposching und zurück. Wieder zurück in Metten schickte der Rennradler die Ruderer auf die Strecke, welche schon im Altwasser auf ihren Start warteten. Die Ruderer lieferten sich dann den Endspurt nach Deggendorf zur Ziellinie am Ruderhaus, wo der ein oder andere Zieleinlauf mit Fotofinish festgehalten wurde. Die Siegerehrung fand im Anschluss im Ruderhaus statt.Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Gaudi, der sportlichen Herausforderung und des Miteinanders der 3 Deggendorfer Vereine. War es in diesem Jahr noch so eine Art Generalprobe, so liefen im Hintergrund schon Gespräche über eine eventuelle Wiederauflage im nächsten Jahr. Den ersten Deggendorfer Rudertriathlon gewannen in einer Gesamtzeit von 53.23.67 die Staffel um Tanja Rieger (Läufer LV Deg), Marco Göttl (Rad, Ski und Bike), Franziska Artinger, Lukas Kern (Doppelzweier Ruderverein Deggendorf).


von links: Karl Hauser (DRV), Marco Göttl (Ski und Bike), Tanja Rieger (Laufverein Deggendorf), Lukas Kern (DRV), Franziska Artinger (DRV), Mark Bauer-Oprée (DRV), Inge Pisinger (Laufverein Deggendorf), Werner Huber (Ski und Bike)

Zeitungsartikel: Natur vom Wasser aus erleben

Sommerserie „Raus in die Natur“ – Heute: Karl Hauser entdeckt mit dem Ruderboot immer neue Landschaften

Agnes Striegan 

Deggendorf. Mit gleichmäßigen Bewegungen zieht Karl Hauser seine Skulls über die Donau, gleitet recht flott dahin auf dem schmalen, knallblauen Boot, über ihm der leicht bewölkte Himmel. Es ist warm, und an der Uferpromenade spazieren einige Menschen entlang, andere sitzen im Lokal über dem Bootsschuppen des Rudervereins – aber Hauser ist auf der breiten Donau ganz allein. Da ist es nicht schwer zu verstehen, warum er vom Rudern so begeistert ist: „Rudern ist super, ein toller Ausdauersport, den man in jedem Alter betreiben und bei dem man wunderschöne Landschaften entdecken kann.“

Hauser selbst rudert seit seinem 14. Lebensjahr – also seit 45 Jahren. Als Kind wohnte er mit seinen Eltern in der Nähe der Donau, dort, wo heute die Gebäude der Fachhochschule stehen. Von ihrer Wohnung aus konnte er die Ruderer beobachten, da wusste er bald, dass er das auch machen möchte. „Vor allem, nachdem ich bei einem Fußballspiel einen Elfmeter vergeigt hatte“, scherzt er. Heute ist Hauser erster Vorsitzender des Deggendorfer Rudervereins von 1987, der etwa 200 Mitglieder zählt, davon knapp 80 Aktive. Die Ruderer können sich hier jederzeit eines der 40 Boote ausleihen, außerdem bietet der Verein Kurse und Trainingslager an, nimmt an Regatten teil und organisiert längere Wanderfahrten.

Das kalte Nass, in dem man als Ruderer zwangsläufig immer wieder landet, konnte Hausers Leidenschaft keinen Abbruch tun: „Natürlich fällt man immer wieder ins Wasser, gerade als Anfänger und auf der Donau“, sagt er. Schlimm sei das nicht – außer vielleicht für den Dieb, der einmal ihr wertvollstes Boot stehlen wollte, stattdessen aber im Wasser landete und herausgefischt wurde.

Brenzliger sei es gewesen, als mehrere Ruderer einmal beinahe mit einem Dampfer zusammengestoßen wären: „Beim Rudern sitzt man ja mit dem Rücken in Fahrtrichtung, das heißt, dass man, auch wenn man sich natürlich regelmäßig umschaut, nicht immer alles im Blick hat – vor allem, wenn man dann für einen Trainingskilometer richtig Gas gibt“, erzählt Hauser. Passiert sei zum Glück nichts, die Ruderer hätten rechtzeitig zur Seite springen können. „Die Donau ist eine viel befahrene Wasserstraße, ganz ungefährlich ist das nicht“, gibt Hauser zu. Schwere Unfälle hätte es aber noch nicht gegeben.

Was also macht unfreiwillige kalte Duschen, drohende Kollisionen mit Schiffen oder auch gelegentliche Zusammenstöße mit Bojen wieder wett? Zum einen sei das die sportliche Betätigung beim Rudern, bei der etwa 95 Prozent der Muskulatur in Anspruch genommen werden – es würde eigentlich alles trainiert außer dem Bizeps, grinst Hauser. Außerdem könne man sowohl im Team als auch alleine rudern, als Kind oder auch noch mit 80 Jahren. Besonders toll aber sei das Naturerlebnis. „Das Schönste ist, dass die Landschaft jeden Tag anders aussieht. Das Wetter ändert sich, der Zustand des Wassers, die Wellen, die Strömung – das ist unglaublich spannend“, schwärmt er.

Ein spannendes Naturerlebnis dürfte es auch gewesen sein, als Hauser einmal von einem Schwan angegriffen wurde: „Ich muss seiner Brutstelle zu nahe gekommen sein“, erzählt er. „Da flog er mir vor das Boot, schlug wild mit den Flügeln und fauchte mich wütend an.“ Meistens jedoch sehe man vor allem Fische, die plötzlich neben den Booten aus dem Wasser springen.

Ab November oder Dezember allerdings ist Schluss mit dem Rudern draußen in der Natur: „Das Wasser ist dann zu kalt, wenn man hineinfällt, beträgt die Überlebensdauer nur zwei bis drei Minuten. So schnell kann sich selbst der geübteste Schwimmer nicht ans Ufer retten“, erklärt Hauser. Trainiert wird nur noch drinnen, am Ruderergometer etwa oder beim Zirkeltraining.
Noch aber ist es ja warm draußen, und so dreht Karl Hauser noch rasch einige Runden auf der Donau.

Karl Hauser

Quelle

Ausgabe Deggendorfer Zeitung – Nr. 197
Datum Montag, den 28. August 2017
Seite 23

Foto: Roland Binder

Wanderfahrt am 30. Juli 2017, Regensburg – Pielenhofen – Regensburg, 27 km

Nachdem der erste Termin wegen Schlechtwetter verschoben werden musste, konnten am darauffolgenden Sonntag 10 Teilnehmer (8 vom Ruderverein, 2 Gäste vom Ruderclub) bei hochsommerlichen Temperaturen zur geplanten Wanderfahrt starten. Dazu wurden uns vom Regensburger Ruderverein 2 Doppelvierer mit Steuermann zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlichst bedanken.

Zuerst ging es 2,5 km stromaufwärts auf der durch leichtes Hochwasser und viel Motorbootverkehr lebhaften Donau. Umso entspannender war es, als wir bei Mariaort in das idyllische Naabtal abbiegen konnten. Vorbei an der barocken Wallfahrtskirche, die mit einer Holzbrücke mit dem anderen Ufer verbunden ist, folgten wir dem mäanderndem Flusslauf. Bei nur minimaler Gegenströmung und guten Wasserstand konnten wir mit allen Sinnen eine der letzten intakten Flusstäler Deutschlands genießen.

Nach etwa 10 Kilometern erreichten wir am Wehr in Pielenhofen den Wendepunkt und nach weiteren 2 Kilometern stromabwärts das Einkehrziel, den Biergarten des  Campinglatzes Pielenhofen. Die dazugehörige Gastwirtschaft wartet mit  allerlei „gutbürgerlichen“ Schmankerl auf. So konnten wir am frühen Nachmittag wohl genährt die Rückfahrt antreten, wobei das nun von Schwimmern und Booten gut frequentierte Gewässer die volle Aufmerksamkeit der Steuerfrauen- und männer erforderte. Dabei zeigte sich ein Vorteil der neuen Trendsportart „Standup-Paddling“: die schwimmenden Objekte sind schon von weitem gut sichtbar!

Noch einmal durften wir das Naturparadies Naab-Auen – nun aus dem entgegengesetzten Blickwinkel – genießen, bevor unsere Wanderfahrt viel zu schnell zu Ende ging. Herzlichen Dank an Marianne für die perfekte Organisation, den Ruderverein Deggendorf für die Übernahme des „Rollgeldes“ und das ganze Ruderteam für die angenehme Atmosphäre.

 

Rudolf Dick

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DRV erfolgreich bei 46. Bayrischen Rudermeisterschaften in Schweinfurt

Wie auch schon bei vergangenen Bayrischen Meisterschaften gelang es den Sportlern des Deggendorfer Rudervereins sehr gute Leistungen abzurufen.

Den Anfang machten Amelie Ziegler vom Kooperationsverein aus Passau und Franziska Artinger im Juniorinnen Doppelzweier 15/16 Jahre. Sie konnten sich erfolgreich für das am Nachmittag angesetzte Finale qualifizieren. Fast zeitgleich konnte sich Lukas Kern im Leichtgewichts Einer in der nächst höheren Altersstufe, den  17/18 Jährigen, ebenfalls für die Finale qualifizieren. Die beiden Boote kamen in den jeweils starken Teilnehmerfeldern leider nicht über einen guten 5. Platz heraus.

Währenddessen startete der „Vorstands-Vierer“ mit 1. Vorstand Karl Hauser, Sportvorstand Mark Bauer Oprée, Finanzvorstand Otto Steininger und Cheftrainer aus Passau Bernd Rose erstmals gemeinsam auf einer Bayerischen Meisterschaft im Renndoppelvierer. Das neu zusammen gestellte Boot musste gegen exzellente Gegner Lehrgeld bezahlen. Die Crew nimmt diese Niederlage allerdings zum Anlass, für das nächste Titelrennen 2018 sich im Training noch intensiver vorzubereiten.

Zum Tagesabschluss wurde von Franziska Artinger des DRV und drei Passauer Mannschaftskameraden im Mixed Doppelvierer noch ein guter 4. Platz erreicht.

Am Sonntagmorgen starteten Franziska Artinger und Lukas Kern in den Vorläufen zu ihren beiden Rennen des Tages, dem Leichtgewicht Junioren und Juniorinnen Einer 15/16 Jahre. Mit einem guten 3. Platz reichte es für Franziska leider nicht für den Einzug ins Finale. In einem sehr starken und großen Teilnehmerfeld mit 23 Booten war ein Sieg im Vorlauf notwendig, um das Finale am Nachmittag bestreiten zu dürfen, was Lukas mit einer souveränen Leistung gelang.

Verstärkt durch das eigentliche Teammitglied Günter Reithmeier konnte der von Elena Engl gesteuerte Gig-Vierer einen starken Start und eine ebenfalls gute erste Streckenhälfte, bei der sie das Feld anführten, hinter sich legen. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse sowie einem technischen Fehler, der das Boot wertvolle Sekunden kostete, musste sich die Mannschaft mit einem guten 2. Platz begnügen.

Zum Abschluss bestritt Lukas sein Finale im leichten Einer, konnte sich dort gegen den amtierenden deutschen Meister im Doppelzweier durchsetzen, musste sich jedoch der Zellinger Konkurrenz, welche die gesamte Saison die Nase vorne hatte, um knapp 3 Sekunden beugen und freute sich über einen sehr guten bayrischen Vizemeistertitel. Insgesamt waren Trainer Johannes Stadler und Bernd Rose sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Sportler.

Mark Bauer-Oprée

Regatta Bamberg

Trotz unbeständigen Wetters am Pfingstwochenende konnte der Deggendorfer Ruderverein auf der 55. Bamberger Ruderregatta große Erfolge erzielen. Nach einer kurzen Morgeneinheit, um sich an die Strecke zu gewöhnen, machte sich Lukas Kern auf zu seinem ersten Rennen im Leichtgewicht Junioren B Einer, welches er für sich entscheiden konnte. Die weiteren Rennen an diesem Tag mussten wegen heftiger Unwetter leider abgesagt werden. Am Sonntagmorgen jedoch konnte Lukas im Leichtgewicht Einer noch eine Medaille mit nach Hause nehmen. Franziska Artinger und Amelie Ziegler (PRV) konnten trotz Behinderung durch eines der konkurrierenden Boote, in ihrem Juniorinnen B Doppelzweier einen sehr guten zweiten Platz belegen. Den Abschluss machte Lukas in seinem Schwergewichts Einer, bei dem er es ebenfalls auf Rang zwei schaffte.

Erfolgreicher Projekttag des Comenius-Gymnasiums mit dem Deggendorfer Ruderverein

100 Sechstklässler auf den Spuren früherer Rudererfolge des Comenius-Achters

Am letzten Tag vor den Ferien bei herrlichem Ruderwetter fanden sich ca. 100 Schüler der sechsten Klassen des Comenius Gymnasiums Deggendorf mit ihren Sportlehrern unter Leitung von Kurt Frisch zu einem gemeinsamen Projekttag auf dem Gelände am Ruderhaus des Traditionsvereins an der Donau ein. Das Comenius-Gymnasium startet damit eine Kooperation mit Deggendorfer Ruderverein. Ziel der Zusammenarbeit ist an alte gemeinsame Ruderzeiten von Schule und Verein anzuknüpfen, somit das Interesse an einer lifelong und ganz besonderen Wassersportart zu wecken. Zudem wollen beide Beteiligten im Leistungssport wieder wie schon vor vierzig Jahren große Erfolge aufweisen, mit dem möglichen Fernziel den neu umgebauten Comenius-Achter wieder mit Comenius-Ruderern zu besetzen.

Vier sechste Klassen, darunter auch eine größere Gruppe der Sportklasse des Gymnasiums durchliefen am 02.06.2017 einen rudertechnischen Stationenbetrieb auf dem Vereinsgelände und entlang des Trainingsbereichs auf der Donau. Zu den sportlichen Aufgaben gehörten ein Balance-Ausdauer-Parcours mit anschließendem Tauziehen, ein Orientierungslauf auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, eine Führung durch die Bootshalle, das „Trockenrudern“ auf Ergometern und natürlich erste Ruderversuche auf der Donau bzw. die Begleitung von Trainingsbooten auf dem Motorboot. Leistungssportler, Jugendruderer, Trainer, Mitglieder der Vorstandschaft und Breitensportler bereiteten die einzelnen Stationen für die Jugendlichen abwechslungsreich und interessant vor.

Der Ruderverein wurde zudem von Praktikanten der THD des Studiengangs „Angewandte Trainingswissenschaften“ äußerst professionell unterstützt wie auch beraten. Eine für den DRV äußerst wichtige Kooperation, in der die Studierenden ihr Know-how in dieses Ruderprojekt auch zukünftig einbringen werden!
Die jungen Sportler hatten an diesem Projektvormittag große Freude, zeigten durchwegs großes Engagement und waren von einer Sportart auf dem Wasser fasziniert. Der eine oder andere stellte sich für das erste Mal auf dem Boot bereits sehr geschickt an… Die Begeisterung vieler Schüler war enorm, einige wollten sich bereits noch vor den Ferien zum Ruderkurs anmelden. Ab 28.06.2017 um 18.00 Uhr startet dann das erste Training an und auf der Donau. Wozu natürlich auch interessierte Lehrer und Eltern herzlich eingeladen sind. Mit zehn Terminen noch vor den großen Ferien will der DRV dann die erste Ruderausbildung für die Gymnasiasten abschließen, bevor diese sich entscheiden, ob sie bei dieser Sportart bleiben wollen.

Vielleicht ist ja dann schon so mancher Sechstklässler dabei, der im August mit auf das Trainingslager des DRV von 1876 an den Wallersee nach Österreich fahren möchte. Und ganz in der Ferne am Horizont sehen Lehrer wie auch Vereinsverantwortliche den Comenius-Achter schon wieder erfolgreich in See stechen…

 

Mark Bauer Oprée, stellvertretender Vorsitzender Sport und Jugendarbeit

Wanderfahrt am 25. Mai 2017, Deggendorf – Vilshofen, 35 km

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am Vatertag von Deggendorf aus mit vier Booten mit Ziel Vilshofen (3 Doppelvierer mit Steuermann vom Vilshofener Ruderverein, 1 Doppelzweier mit Steuermann, besetzt mit der Wanderruderwartin Marianne Altmann sowie Angelika Drs und Rudolf Dick vom Deggendorfer Ruderverein).

Unsere Freunde vom Vilshofener Verein haben dankenswerter Weise die Boote zur Verfügung gestellt und transportiert, sodass wir als Deggendorfer Teilnehmer so gut wie keine Arbeit hatten. Trotz nicht wenig Motorboot- und Schiffsverkehr und turbulenter Strömung ab Isarmündung erreichten wir trocken unseren Picknickplatz unterhalb der Donaubrücke Winzer. Wobei das Wort „Picknick“ das Gebotene unzureichend beschreibt, es war ein Bayerisches Weißwurstfrühstück vom Feinsten! Wir wurden dank perfekten Timings bereits vom Vorstand des Vilshofener Vereins Karl-Heinz Schmid und seiner Frau mit einem Anhänger voller bayerischer Köstlichkeiten erwartet. Die Weißwürste hat die Metzgerei Braicht spendiert, mit Getränke, Brezn und Kartoffelsalat „all inclusive“ für € 5.- ! Bei so viel diesen leiblichen Genüssen wollte anschließend manche/r dann gar nicht mehr aufs Wasser!
Die Steuerleute mussten sich alkoholtechnisch zurückhalten, denn tückische Felsen, eine durch das Isarschmelzwasser verstärkte Strömung und im Gegenlicht teils schwer erkennbare Bojen machten auch die letzte 12 km Etappe zu einer navigatorischen Herausforderung! Gegen 15 Uhr erreichten wir nach der feucht-fröhlichen Fahrt den Steg des Vilshofener Vereins.
Herzlichen Dank an unsere Vilshofener VereinskameradInnen für die perfekte Planung, Logistik und vor allem das delikate Catering! Danke auch an Marianne fürs Organisieren und an ihren Mann Hubert fürs Heimbringen!

Rudolf Dick3

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Deggendorfer und Passauer Ruderverein auf Internationaler Sprintregatta Salzburg

Wie alljährlich an Christi-Himmelfahrt/Vatertag fand auch dieses Jahr wieder die Sprintregatta des Salzburger Rudervereins auf dem gestauten Urstein bei Hallein/Salzburg statt. Auf einer Strecke von 500 m gingen aus beiden Vereinen viele Sportler sowohl im Einer als auch in Renngemeinschaften im Doppelzweier an den Start.
Für den Männer-Einer, sozusagen die Königsklasse bei den Männern, wird sogar ein Preisgeld von 150 € ausgeschrieben. Dieses Ziel vor Augen starteten Tibor Hettich für Passau und Daniel Möllenbeck für Deggendorf bei einem starken Teilnehmerfeld in die ersten beiden Rennen des Tages, um sich für das Finale zu qualifizieren. Leider gelang dies mit einem Rückstand von knapp über einer Sekunde auf 500 m beiden nicht.

Die nächsten Rennen für die beiden kooperierenden Vereine war die Klasse der Männer Doppelzweier, wo auf 2 Rennen verteilt zwei Boote an den Start gingen. Daniel Möllenbeck und Tibor Hettich als Renngemeinschaft von Deggendorf/Passau sowie Dominik Möllenbeck und Johannes Stadler als reines Deggendorfer Boot.
Bei schwierigen Bedingungen sowie starken Gegnern wurde das Boot Möllenbeck/Stadler Dritter in Ihrer Abteilung, womit die beiden Ruderer aufgrund des guten Rennens auch mit der viertschnellsten Zeit durchaus zufrieden waren.

Für die Jugendlichen der Vereine starteten Lukas Kern (Deggendorf) und Konstantin Grimm (Passau) jeweils im Einer Leichtgewicht und konnten in sehr guten Rennen jeweils einen Sieg erringen und brachten damit jeweils einen Pokal von Ihrer ersten Salzburger Regatta mit nach Hause.

Im Juniorinnen Zweier bestritten Franziska Artinger (Deggendorf) und Amelie Ziegler (Passau) ein starkes Rennen, mussten sich leider im Endspurt dann aber den starken Gegnerinnen aus Villach mit Platz 2 zufrieden geben. Als Abschluss der Regatta erruderte Lukas Kern im Einer noch einen guten zweiten Platz für Deggendorf.

Abschließend betrachtet war dieser Wettkampf aufgrund der schwierigen Wasserbedingungen für alle eine Herausforderung. Jedoch sind beide Vereine mit den Leistungen sehr zufrieden und hoffen auf mehr Siege in der Zukunft durch die verstärkte Kooperation Passau/Deggendorf.

Regatta Salzburg

Deggendorfer RV erfolgreich bei Regensburger Ruderregatta

Am vergangenen Wochenende machte sich der Deggendorfer RV zusammen mit dem Passauer Ruderverein auf den Weg nach Regensburg zur 21. Regensburger Regatta. Für die beiden Deggendorfer Lukas Kern und Franziska Artinger, die für Passau starteten, sollte es ein erfolgreiches Wochenende werden.

Unter Betreuung der Trainer Johannes Stadler und Bernd Rose bestritten die beiden Nachwuchsruderer  mehrere Rennen im Einer und Doppelzweier.

Den Beginn machte Lukas Kern im Leichtgewicht Junioren Einer B , der das erste Rennen leicht für sich entscheiden konnte. Weiter ging es mit dem ersten Rennen für den Doppelzweier (Franziska Artiger und Amelie Ziegler, Passau) welche es ebenfalls auf den ersten Platz schafften und somit die hiesige Konkurrenz hinter sich ließen. Als nächstes bestritt Franziska ihre beiden Einerrennen, bei denen sie ebenfalls den Sieg holte. Den Abschluss für Samstag machte Lukas in seinem zweiten Rennen, bei dem er sich einen erbitterten Schlusskampf mit dem Gegner aus Würzburg lieferte, welcher dann doch um eine drittel Sekunde schneller im Ziel war und somit den Deggendorfer auf Rang drei der acht Teilnehmer drängte.

Am Sonntag ging es früh los und zwar mit dem vorletzten Einerrennen von Lukas, welches er mit drei Bootslängen für sich gewinnen konnte. An diesem Tag lag für ihn jedoch der Fokus auf dem zweiten Rennen am Nachmittag, eine Leistungsklasse höher, welches durch starke Regenschauer erschwert worden ist, was ihn aber nicht davon abhielt die dritte Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Währenddessen bestritt Franziska ein weiteres Rennen im Junioren Doppelzweier B, welches die Beiden Athletinnen, trotz wenig Vorbereitung leicht gewinnen konnten. Ebenfalls war für Franziska ein drittes Rennen im Einer geplant, welches sie jedoch wegen Schwierigkeiten am Start nicht bestreiten konnte.

Zusammenfassend lässt sich sagen dass man mit einer Gewinnquote von fast 90% doch ganz zufrieden sein kann und gespannt ist, was die Zukunft bringen wird.

Regatta Regensburg

WANDERFAHRT NACH SCHÄRDING

10 Deggendorfer Ruderer trafen sich am Karfreitag, um gemeinsam die erste Wanderfahrt des Jahres 2017 zu erleben. In Fahrgemeinschaften ging es zum Passauer Ruderverein von 1874, um dort zwei gesteuerte Doppelvierer auszuleihen.

Das Wetter bot ideale Ruderbedingungen, kein Regen, angenehme Temperaturen und spiegelglattes Wasser, und so startete die 12 km lange Fahrt nach Schärding in den Booten Rumold und Forelle II in entspannter Stimmung. Nach einer kurzen Mittagspause in Schärding traten die Ruderer gestärkt die Rückfahrt an.

Vor der Ankunft in Passau wurde eine weitere kleine Rast in gemacht,   um zu Fuß zum Schloss Neuburg hoch zu wandern und sich in einem netten Biergarten vor der Rückfahrt zu stärken. Danach ging es in aufgeheiterter Stimmung zurück nach Passau.

Vielen Dank an unsere Gastruderin Brigitte Bezold aus dem Donau Ruder Club Deggendorf 2001 e. V. und auch vielen Dank an den Passauer Ruderverein v. 1874 e. V. für das Ausleihen der Boote.

 Das nächste Wanderruder – Event wird an den Ammersee führen. Dort findet vom 30. Juni – 02. Juli 2017 das Bayerische Wanderrudertreffen statt.