Lockerungen im Ruderbetrieb ab 11. Mai

Dazu gilt Folgendes zu beachten:

Es sind nur Einer und Doppelzweier ohne Steuermann erlaubt.

Beim Zweier dürfen nur Familienmitglieder oder Personen aus einem Haushalt zusammen rudern.

Mannschaftsboote sind generell gesperrt.

Das Eintragen in das Logbuch ist Pflicht!

Halten sich im Trainingsbereich mehr als 3 Personen auf, sodass der Abstand von 1,50 Meter nicht zu gewährleisten ist, gilt Mund-/Nasenschutz zu tragen bis zum Einstieg ins Boot.

Es darf immer nur ein Boot in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten ab- und anlegen!

Mehr als 5 Boote sollten nicht auf Wasser sein.

Die Bootspflege findet nur mit eigenem Material/Lappen statt.

Die Skullgriffe sind zu desinfizieren, das Boot selber soll bestmöglich gereinigt werden.

Der direkte Kontakt mit Trainingsgeräten ist durch Benutzung von Handtüchern, Handschuhen, etc. zu vermeiden. Alle Trainingsgeräte sind nach jeder Einzel-Nutzung direkt von der jeweiligen Person sorgfältig zu reinigen und desinfizieren

Zusammenkünfte nach dem Training sind nicht erlaubt.

Toiletten und Duschen in den Umkleideräumen sind nicht zu benutzen!

Sportler sollen sich zuhause duschen und umkleiden.

Es gibt derzeit nur eine Toilette und zwar die im Eingangsbereich!

Nach Nutzung einer Toilettenanlage ist diese von der betreffenden Person zu reinigen. In den Toiletten wird ein Hinweis auf gründliches Händewaschen angebracht und es werden ausreichend Desinfektionsmittel, sowie nicht wiederverwendbare Papierhandtücher zur Verfügung gestellt.

Es können nur Personen das Training aufnehmen, die die folgenden Bedingungen erfüllen (gilt für jedes Training):

  • Aktuell bzw. in den letzten 14 Tagen keine Symptome einer SARS-CoV -Infektion (Husten, Halsweh, Fieber/erhöhte Temperatur ab 38° C, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen).
  • Kein Nachweis einer SARS-CoV-Infektion in den letzten 14 Tagen.
  • In den letzten 14 Tagen kein Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV getestet worden ist.

In allen anderen Fällen muss von einer Aufnahme des Trainings und einem Besuch der Trainingsstätte Abstand gehalten werden. Über das weitere Vorgehen hat der behandelnde Arzt zu entscheiden.
Vor dem Sporttreiben von Personen der Hochrisikogruppen (z.B. Senioren, Vorerkrankte, etc.) ist eine individuelle Einschätzung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

Der Vorstand

Corona-Verfügung des Freistaats: Auch Rudern ist verboten

“Ich fahre doch nur im Einer alleine.” Oder: “Das ist doch wie Radfahren – nur auf dem Wasser.” Es ist für die Rudervereine nicht immer einfach, die Verfügung der Staatsregierung durchzusetzen, nach der alle Sportanlagen geschlossen sind – zu Land und auf dem Wasser. Es gibt viele Diskussionen und einige wollen ganz schlau sein. Dabei geht es den anderen Sportarten genauso. Der Verzicht fällt allen schwer.

Deshalb hier die Klarstellung gemäß der Allgemeinverfügung der Staatsregierung:

In Bayern gilt eine Schließung von Sport- und Freizeiteinrichtungen. Hierunter fallen sämtliche Einrichtungen der Rudervereine, die dem Gemeinschafts- oder Sportbetrieb dienen. Das sind   Vereinsräume, Bootshäuser, Steganlage, Sporträume, Umkleiden. Hier ist zu erwarten, dass die Regelungen seitens der Ordnungsbehörden und Gesundheitsämter sehr streng ausgelegt werden und eher mehr als unzulässig angesehen wird.

Corona

Die Jahreshauptversammlung wird verschoben. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben. Die aktuelle Vorstandschaft führt die Geschäfte kommissarisch bis zu den offiziellen Neuwahlen weiter.

Das Anrudern am 29.3. entfällt ersatzlos.

Die Vereinsarbeit am 28.3. wird auch verschoben.

Gemäß der staatlichen Anordnung im Rahmen des Katastrophenfalls müssen Sportvereine und Sportfachverbände ihren Spiel-, Sport- und Wettkampfbetrieb ab sofort einstellen. Alle Sport- und Spielplätze sowie Vereinsheime bleiben geschlossen, also auch unser Vereinsheim. Also bis auf weiteres kein Gruppen- und kein individuelles Training mehr.

 

Stimmungsvolle Wintersonnwend an der Donau

aus Deggendorfer Zeitung vom 24.12.2019

Deggendorf. Das nennt man Wetter-Glück: Pünktlich zum fünften Sonnwendfeuer am Deggendorfer Ruderhaus ließ am Sonntagabend der Regen weitestgehend nach. Viele Besucher waren auch dieses Mal gekommen, die Mitglieder des Rudervereins entzündete auf der Wiese vor dem Ruderhaus als Symbol für die Wiedergeburt des Lichts das Wintersonnwendfeuer.

Für das angenehme Ambiente sorgten zahlreiche lodernde Feuertonnen und Imbissbuden, für das leibliche Wohl war mit Würstlsemmeln, Weihnachtsgebäck, Punsch und Glühwein bestens gesorgt; der Erlös aus dem Verkauf geht an die Ruderjugend.

Zum Einbruch der Dunkelheit entzündeten Kinder mit ihren Fackeln die aufgeschichtete Holzpyramide. Die Thomasnacht ist die längste Nacht des Jahres und stellt den Beginn der zwölf Rauhnächte dar.

Es dauerte nicht lange, dann hörte man erst von Weitem, dann ganz nah das Kettenrasseln und Glockengeläut. Die schaurigen Perchten der Passauer Krampusschmiede trieben mit ihren gruseligen Masken die bösen Geister am Donauufer aus. Der ein oder andere Gast musste sich in Acht nehmen, die mitgebrachte Rute war schneller gezückt als gedacht, um “Unartige” zu entlarven.

− ca/Fotos: Able

Ruderer beenden die Saison

aus: Deggendorfer Zeitung 30.10.2019

Vereinsmitglieder verabschieden sich von der Donau in den Kraftraum

Deggendorf. Am vergangenen Sonntag hieß es ein letztes Mal „Mannschaft bereit? Und ab!“, bevor beim Ruderverein die Ruderboote gegen die Ergomaschine und die Donau gegen den Kraftraum getauscht werden.

Um Punkt 10 Uhr begrüßte Vereinsvorstand Karl Hauser alle Anwesenden mit einer kleinen Rückschau auf eine erfolgreiche Rudersaison. Nicht zu kurz kam dabei der Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und aktiven Ruderer. Dann hieß es aber auch schon ran an die Boote und ab aufs Wasser. 22 Vereinsmitglieder, aufgeteilt auf fünf Boote, gingen ein letztes Mal aufs Wasser. Zehn Kilometer und den ein oder anderen Schweißtropfen später war es schon wieder vorbei. Die Boote wurden geputzt und eingewintert.

Für die Mitglieder stehen jetzt Kraft- und Ausdauertraining auf dem Trainingsplan. Für die optimale Vorbereitung besteht mehrmals wöchentlich die Möglichkeit, unter Anleitung an Trainingseinheiten am Ergometer teilzunehmen, um für die nächste Saison fit zu bleiben.

Nach dem Abrudern trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Ausklang im Vereinslokal „Laurin“.

 

Erste gemeinsame Regatta von Ruderverein und Ruderclub

aus: Deggendorfer Zeitung vom25.10.2019

Vereinsregatta von DRV 1876 und DRCD – Spannendes Finale mit Sieg für die Renngemeinschaft aus DRV und DRCD

Deggendorf. Bei besten Wetterbedingungen hat am Sonntag zum fünften Mal in Folge die Vereinsregatta des Deggendorfer Rudervereins von 1876 stattgefunden. Erstmals wurde diese gemeinsam mit dem Nachbarverein, dem Donau-Ruder-Club Deggendorf, ausgetragen und damit die Basis für die zukünftige Zusammenarbeit beider Vereine gelegt. Nachdem die Regatta auf Grund schlechter Wetterverhältnisse die beiden Jahre zuvor Indoor auf dem Ergo ausgetragen wurde, freuten sich alle Teilnehmer dieses Mal, die Distanz von 500 Metern bei idealen Wasserbedingungen wirklich rudern zu können.

Die insgesamt 24 Ruderinnen und Ruderer starteten in sechs Gig-Vierern, deren Besetzung zuvor von einer unbestechlichen und neutralen Glücksfee ausgelost worden waren. Dies wurde vom engagierten Organisator Daniel Möllenbeck mehrmals versichert. Es führte zu sehr ausgeglichenen Teams nicht nur in Bezug auf Alter und Fitness, was zu spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen führte.

Das Wertungssystem beruhte auf dem K.O.-Prinzip, wobei immer zwei Boote gegeneinander antraten. Die Sieger der jeweiligen Vorläufe plus das schnellste zweite Boot qualifizierten sich für je einen der vier Starterplätze im Halbfinale. In einem spannenden Finale setzten sich mit knappem Vorsprung gleich eine Renngemeinschaft aus DRV und DRCD mit Antonia Krauth, Martina Linzmeier, Florian Klein, Rudi Dick und Steuerfrau Judith Probst gegen das zweite Boot mit Dominik Frammelsberger, Mark Bauer-Opree, Stefanie Langnickel, Sophia Achatz und Steuerfrau Johanna Ebenbeck durch. Der Tag klang mit einem Mittagessen im Vereinsheim aus. Erster Vorstand Karl Hauser dankte Daniel Möllenbeck und Dominik Möllenbeck für die gelungene Regatta sowie Johannes Stadler für die perfekte Organisation.

− dz

Michaela Sibler tauft „Michi“

aus Deggendorfer Zeitung vom 01.04.2019

Bootstaufe beim traditionellen Anrudern

Deggendorf. Seinen neuen Jugend- und Leichtgewicht-Vierer hat der Deggendorfer Ruderverein beim traditionellen Anrudern gestern getauft. Patin für das Boot mit dem Namen „Michi“, das aus einer Linzer Werft stammt, ist Michaela Sibler. „Wer die Jugend hat, dem gehört die Zukunft“, lobte Michaela Sibler die beispielhafte Jugendarbeit des Rudervereins.Neben der Namensgeberin und Vereinsvorsitzendem Karl Hauser sowie dessen Ruderkameraden waren auch zweiter Bürgermeister Günther Pammer, Renate Wasmeier von der AOK und Mario Fuchs, Vorstandsmitglied der Sparkasse, dabei – letztere hatte mit einem dicken Scheck den Bootskauf möglich gemacht.

Heuer habe der Verein einiges geplant, erklärte Karl Hauser, bevor die „Michi“ und weitere Boote erstmals im neuen Jahr aufs Wasser gingen. Im April ist ein Infotag für Ruderneulinge geplant. Dabei wird unter anderem Renate Wasmeier über die gesundheitlichen Merkmale des Ruderns referieren. Im Oktober wird in Deggendorf erstmals der Bayerische Wander-Rudertag ausgetragen. Für die aufwendige Organisation habe man die Kollegen des Donau-Ruder-Clubs mit ins Boot geholt.   – tj

Quelle

Ausgabe Deggendorfer Zeitung – Nr. 77
Datum Montag, den 1. April 2019
Seite 27

Ruderverein hat viel vor

aus: Deggendorfer Zeitung vom 30.03.2019

Annäherung an den DRCD – Laurin will Pacht verlängern

Deggendorf. In seiner Jahreshauptversammlung hat der Deggendorfer Ruderverein mehrere langjährige Mitglieder geehrt – darunter mit Horst Schaffer einen veritablen „60-Ender“.Dem Verein ist es ein wichtiges Anliegen, frühere Differenzen mit dem Nachbarverein zu glätten, dem Donau-Ruder-Club Deggendorf (DRCD). Mit Brigitte Petzold, der früheren Vorsitzenden des DRCD, habe es eine erste Annäherung gegeben, die mit dem jetzigen Vorsitzenden Axel Netzer weitergeführt werden soll. Für die kommende Saison, hieß es in der Versammlung, sind organisatorisch sowie im Freizeitbereich weitere Kooperationen zwischen beiden Vereinen geplant.

Neben einer laut Ausblick sehr ambitionierten Rennsaison veranstaltet der Ruderverein bereits am morgigen Sonntag um 10 Uhr das traditionelle Anrudern, bei dem ein neues Rennboot mit prominenter Beteiligung getauft werden soll.

Für den Vereinsvorsitzenden Karl Hauser war der Rückblick auf 2018 von Erfolgen ebenso begleitet wie von manchem Ungemach. Erfolgreich waren natürlich der Infotag mit der AOK und das Drachenbootrennen, „beide waren auch ein gutes Stück Außenwerbung für den Verein“. Leider habe es „ein Malheur mit dem Steg gegeben, das wir aber durch die Mithilfe der Werft, der Lions und der Firma Kran Saller schnell beheben konnten“. Auch das Niedrigwasser habe seine negativen Auswirkungen gehabt, denn dadurch sei vor dem Steg eine Sandbank entstanden, die erst noch ausgebaggert werden musste.

Barbara Ruppert, Uwe Schmidt und Matthias Wagner wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt, Willi Steffin für 50 und Horst Schaffer für 60 Jahre.

Johannes Joe Stadler gab einen beredten Einblick in die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. 20 Aktive gebe es in der Altersklasse U 25, „die fast regelmäßig zum Training kommen“, darunter

Auch 2019 stehen
einige Regatten an

zwölf Jugendliche und fünf aktive Rennruderer. Im Winter habe es pro Woche zwei Trainingseinheiten für den Breitensport gegeben, die Rennjugend habe sechsmal in der Woche trainiert.Er verwies auf die Teilnahme bei den Langstreckenrennen in Passau und Regensburg sowie beim Sprint in Nürnberg. 2019 sollen drei oder vier Ausbildungen für den Jugendbereich durchgeführt und die Altersgruppe U 15 ausgebaut werden. „Möglichst in Kooperation mit dem DRCD soll ein Vierer in der Klasse Junior B aufgebaut und somit eine weitere Renngemeinschaft gebildet werden“, erklärte der Trainer.

Im Sommer soll es mit beiden Jugendgruppen einen Grillabend geben. Und auch in diesem Jahr ist eine Teilnahme an etlichen Regatten geplant, zum Beispiel in Erlangen, München, Nürnberg, Salzburg sowie erneut bei der Bayerischen Meisterschaft. In Trainingslagern soll an der Technik gefeilt und die Teambildung vorangetrieben werden.

Finanzchef Otto Steininger referierte über eine umfangreiche Kassenführung. Der Rennvierer sei durch einen Zuschuss der Sparkasse möglich geworden, und man hoffe auf einen weiteren Zuschuss vom Verband. Das Vereinsjahr habe mit einem guten Plus geendet. Die Kassenprüferinnen Martina Heigl-Murauer und Claudia Denk haben Rechnungen, Kontoauszügen und Lohnabrechnungen stichprobenartig geprüft, ihr Kommentar und die anschließende Bitte um Entlastung des Vorstands: „Otto macht es alle Jahre gut.“

Der Verein hat derzeit 155 Mitglieder und damit zehn weniger als im Vorjahr. Vorsitzender Karl Hauser benennt die Fluktuation der Studenten als eine der Ursachen.

Franz Knon, Verwalter des Bereichs Haus und Grundstück, nannte noch ein Anliegen des Gaststätten-Pächters: Das Laurin möchte den seit 2015 laufenden Zehn-Jahres-Vertrag vorzeitig um weitere zehn Jahre verlängern. Außerdem werde an eine Wiederaufnahme des Biergartenbetriebs gedacht. Dem Verlängerungs-Antrag wurde ohne Gegenstimme zugestimmt.tj

Quelle

Ausgabe Deggendorfer Zeitung – Nr. 76
Datum Samstag, den 30. März 2019
Seite 20

− tj

Ein tolles Fest und jede Menge Gaudi

aus: Deggendorfer Zeitung vom 09.07.2018

Die Donauroas war gestern bei strahlender Sonne gut besucht – Lustiges Drachenboot- und Entenrennen

Katrin Schreiber

Deggendorf. Was für ein Fest! Die Sonne strahlte vom blau-weißen Himmel, Fisch, Weißbier, Kaffee und Kuchen schmeckten am Donauufer doppelt gut, der Kreisjugendring musste in seinem Kinderland hüpfburgtechnisch noch aufrüsten und auch die Laune der Erwachsenen war so richtig gut. Die diesjährige Schirmherrin der Donauroas, Michaela Sibler, hatte also schonmal alles richtig gemacht. „Der Sonntagnachmittag in Deggendorf ist lustig wie lange nicht“, alberte auch Moderator Florian Mittermeier, der die Donauroas gestern am Mikro begleitete – und die lockeren Sprüche des DZ-Redakteurs trugen zusätzlich zur großen Gaudi bei. Geschickt ließ er auch Produktplatzierungen einfließen – etwa für die kulinarischen Angebote von Fisch Wagner und der Wolferstetter Brauerei, für die Veranstaltungstechnik von Clemens Jocham, aber auch für die Wasserwacht, die das Drachenbootrennen im Namen des Rudervereins absicherte, oder die Feuerwehr, die das anschließende Entenrennen der Lions mit ihren Ölabscheidern möglich machte.

Im spannenden Finale des Drachenbootrennens siegte die eher unmusikalische Haslbeck Blosn mit Bade-„Leserhosen“ und alten Instrumenten bestückt gegen die Duck Tales, eine bunt gemischte Studententruppe. Den dritten Platz holte sich das Team Semperit vor Ruderzucker von Südzucker. Insgesamt 323 erschöpfte Drachenboot-Paddler und Trommler aus 19 Teams konnten am Abend im Festzelt beim Ruderhaus auf einen gelungenen Renn-Tag anstoßen. Mächtig ins Zeug gelegt haben sie sich alle – denn anstrengend ist es schon, die 300 Meter lange Strecke mehrfach hinauf- und dann als Rennlauf wieder hinunterzupaddeln. Und das in Kostümen – als Minions, als Drachen, als „17 Flaschen in einem Boot“, als Panzerknacker oder karibische Piraten traten die Teams aus Firmen, Schulen und Vereinen an. Mit dabei waren unter anderen auch Stadtrat Christian Heilmann im Baströckchen im Boot der Aloys-Fischer-Schule, MdB Rita Hagl-Kehl und Kollege Florian Pronold im SPD-Boot, Kultusminister Bernd Sibler mit Stadtrat und KJR-Geschäftsführer Martin Hohenberger sowie Stadtrat Alexander Fürter bei den Lions – und eine Reihe weiterer bekannter Gesichter.

Einige Teams traten heuer zum ersten Mal an, dennoch sind 19 Mannschaften eine Handvoll weniger als die letzten Male – zum Beispiel die mehrfachen Kostüm- und Rennsieger von der Bahnhof-Apotheke (die bei der Siegerehrung den Kostümpreis an die Gru Crew überreichten), die CSU oder die Stadtverwaltung suchte man gestern vergebens. Auch der Ruderverein selbst musste diesmal passen – die Mitglieder hatten mit dem Fest und dem Rennen ohnehin alle Hände voll zu tun. Vorsitzender Karl Hauser sieht die größte Herausforderung in der Mannschaftsstärke von 16 Paddlern plus einem Trommler pro Boot – da wolle man beim nächsten Mal nachjustieren. Kleinere Mannschaften kann man besser zusammenbekommen.

Alle zwei Jahre treten die vom Ruderverein organisierten Drachenboote und die Enten im Namen der Lions bei der Donauroas an – heuer zum vierten Mal. Dabei hatte das Team um die Organisatoren Franz Knon und Karl Hauser erstmals versucht, auch den Samstag als Strandparty-Tag einzubinden. Nachdem die Paddler ihre Trainingsläufe absolviert hatten, lud das Festzelt auf der Rudervereins-Wiese mit den jungen Musikern der Musikschule Bienek, den Donaudamen und einer Bauchtanz-Aufführung ein, die bei bei den Zuschauern super ankamen. Zumindest bei denen, die da waren – denn voll war das Zelt am Samstagabend nicht. Die meisten hatten den Besuch der Donauroas wohl für den Sonntag eingeplant. Auch diese Erfahrung nehmen die Organisatoren fürs nächste Mal mit.

Quietscheenten dagegen „hätten wir noch tausende mehr verkaufen können“, stellte Franz Knon fest. Dabei waren heuer ohnehin schon 6500 Enten und damit noch 500 mehr als bisher im Rennen. Der Verkauf spült viel Geld für den guten Zweck in die Kasse des Lions-Hilfswerks unter Vorsitzendem Hans Würf. Heuer geht der Erlös an den Kreisjugendring für das neue Haus der Jugend im Lunapark Plattling, so der Beschluss von Würf, Lions-Präsident Dr. Wolfgang Schuster und ihren Vorstandsteams.

Schrecksekunde beim Einsammeln der schnellen Schwimmer: Samt Notar, Feuerwehrleuten und Rudervereins-Helfern waren so viele Leute auf dem Steg, dass der aufgab und ins Wasser knickte. Verletzt wurde zum Glück niemand, und die Helfer sammelten knietief in der Donau stehend tapfer weiter die Enten ein. Minister Bernd Sibler kümmerte sich auf der anderen Seite des Stegs um die Rennenten, die aus dem Ölabscheider entwischt waren. Seine Frau, Schirmherrin Michaela Sibler, war ebenfalls mit auf dem trockenen Teil des Stegs – und bekam später Hilfe zwar nicht vom Minister, aber von einem Feuerwehrmann, der sie durchs Wasser ans rettende Ufer trug.

Die Nummer der Siegerenten können so bald wie möglich unter www.entenrennen-deggendorf.de nachgelesen werden.

Deggendorfer Ruderverein erfolgreich bei Regensburger Ruderregatta

Am vergangenen Wochenende machte sich der Deggendorfer RV zusammen mit dem Passauer Ruderverein auf den Weg nach Regensburg zur 21. Regensburger Regatta. Für die beiden Deggendorfer Lukas Kern und Franziska Artinger, die für Passau startete, sollte es ein erfolgreiches Wochenende werden.Unter Betreuung der Trainer Johannes Stadler und Bernd Rose bestritten die beiden Nachwuchsruderer mehrere Rennen im Einer und Doppelzweier.

Den Beginn machte Lukas Kern im Leichtgewicht Junioren Einer B, der das erste Rennen leicht für sich entscheiden konnte. Weiter ging es mit dem ersten Rennen für den Doppelzweier (Franziska Artiger und Amelie Ziegler, Passau) welche es ebenfalls auf den ersten Platz schafften und somit die hiesige Konkurrenz hinter sich ließen. Als nächstes bestritt Franziska ihre beiden Einerrennen, bei denen sie ebenfalls den Sieg holte. Den Abschluss für Samstag machte Lukas in seinem Zweiten Rennen, bei dem er sich einen erbitterten Schlusskampf mit dem Gegner aus Würzburg lieferte, welcher dann doch um eine drittel Sekunde schneller im Ziel war und somit den Deggendorfer auf Rang drei der acht Teilnehmer drängte.

Am Sonntag ging es früh los und zwar mit dem vorletzten Einerrennen von Lukas, welches er mit drei Bootslängen für sich gewinnen konnte. An diesem Tag lag für ihn jedoch der Fokus auf dem zweiten Rennen am Nachmittag, eine Leistungsklasse höher, welches durch starke Regenschauer erschwert worden ist, was ihn aber nicht davon abhielt die dritte Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Währenddessen bestritt Franziska ein weiteres Rennen im Junioren Doppelzweier B, welches die Beiden Athletinnen, trotz wenig Vorbereitung leicht gewinnen konnten. Ebenfalls war für Franziska ein drittes Rennen im Einer geplant, welches sie jedoch wegen Schwierigkeiten am Start nicht bestreiten konnte.

Zusammenfassend lässt sich sagen dass man mit einer Gewinnquote von fast 90% doch ganz zufrieden sein kann und gespannt ist, was die Zukunft bringen wird.