Herbst-Wanderfahrt am Inn

Bei strahlendem Herbstsonnenschein machte sich am 19.9.2020 der Deggendorfer Ruderverein mit einem Doppelvierer und fünf Ruderbegeisterten auf zum Passauer Ruderverein, um von dort aus auf dem Inn nach Schärding zu rudern.

Dieser wilde Gebirgsfluss wird Nähe Passau gestaut und man kann gut flussauf rudern. Auf dem hübschen Marktplatz von Schärding herrschte reges Treiben. Uns zog es aber weiter zur “Bumsn”, wo wir im beschaulichen Biergarten köstliches Mittagessen serviert bekamen.

Nach dieser angenehmen Pause ging es zurück an den Inn, an dem wir beim Einsteigen in unser Boot viele interessierte Zuschauer hatten. Nach unserer Rückkehr nach Deggendorf und dem Aufräumen unseres Bootes konnten wir uns beglückwünschen zu unserer schönen Herbsttour auf dem Inn.

Bericht: Marianne Altmann, Deggendorfer Ruderverein

Ein Traum für Ruderer – Trainingslager am Hallstätter See

aus: Deggendorfer Zeitung vom 11.09.2020
Deggendorf/Hallstatt. Das kleine idyllisch gelegene Dorf Hallstatt ist nicht nur für seine historischen Gebäude bekannt, sondern auch als Ausflugsziel für Sportbegeisterte aller Sportarten sehr beliebt. Der Deggendorfer Ruderverein absolvierte vor kurzem mit den Mitgliedern des Donau-Ruder-Clubs gemeinsam ein Trainingslager am Hallstätter See.
Zeitgleich mit den Ruderern aus Deggendorf absolvierte die niederländische Herren Rudernationalmannschaft sowie der U23-Kader der Rudernationalmannschaft Österreichs Trainingseinheiten auf Wasser. Der Hallstätter See ist für Ruderer geradezu ein Traum, acht Kilometer lang, keine Motorboote und keine Wasserskifahrer und nur ganz wenig Wind.
Auf dem Programm der insgesamt 17 Teilnehmer standen zum einen tägliche Rudereinheiten im Einer, Doppel-Zweier oder Vierer mit Steuermann. Zum anderen wurde auch das breite Sport- und Kulturangebot ausgenutzt. Gemeinsame Spaziergänge, Fahrradtouren sowie morgendliches Yoga boten einen abwechslungsreichen Tagesablauf. Ziel des Trainingslagers war es, Ruderanfängern eine Möglichkeit zu bieten, eine Vielzahl verschiedener Boote auf ruhigem Gewässer testen zu lassen. Die Teilnehmer beider Vereine freuten sich über die erfolgreiche Durchführung des Trainingslagers und bedankten sich bei den Organisatoren. −

Rudern verbindet – Vereinsübergreifende Wanderfahrt nach Vilshofen

Der Deggendorfer Ruderverein e.V. absolvierte gemeinsam mit dem Donau Ruderclub Deggendorf e.V. am 15.08.2020 eine Wanderfahrt von Deggendorf nach Vilshofen.

Mit dem ersten Ruderschlag um 9:00 Uhr starteten 12 Teilnehmer auf vier Boote verteilt die Wanderfahrt nach Vilshofen. Die Ruderer benötigten für die Strecke von rund 37 km nach Vilshofen lediglich drei Stunden. Aufgrund der durchwachsenen Wetterlage und hohem Binnenschifffahrtsaufkommen wurde den Teilnehmern ein umsichtiges Ruderverhalten abverlangt.

Anschließend folgte ein gemütliches Mittagessen am Flugplatzrestaurant Vilshofen. Die Ruderboote wurden anschließend vom vereinseigenen Anhänger wieder zurück nach Deggendorf gefahren.

Die Teilnehmer beider Vereine freuten sich über die erfolgreiche Wanderfahrt und bedankten sich bei den Organisatoren.

Verspätete Jahreshauptversammlung des Deggendorfer Rudervereins mit Neuwahlen

Karl Hauser im Amt bestätigt – Vorstandschaft fast komplett neu gewählt

Zu ungewohnter Zeit zum Weißwurstfrühstück am Samstagmorgen, den 18.07.2020 fand die coronabedingt verspätete und gut besuchte ordentliche Mitgliederversammlung des Deggendorfer Rudervereins im Laurin mit Neuwahlen statt.

Erster Vorstand Karl Hauser blickte auf fast 1,5 Ruderjahre zurück. Er führte aus, dass aufgrund des Klimawandels und dem damit häufig verbundenen Niedrigwasser sowie dem Ruderverbot wegen der Corona-Pandemie weit weniger Ruderkilometer der gesamten Mitglieder zusammen kamen wie in den Jahren davor. Auch das diesjährige Anrudern musste deshalb entfallen. 2019 war wie schon in den letzten Jahren eines der Highlights die vereinsinterne Jahresendregatta. Karl Hauser schwebt in diesem Herbst eine gemeinsame Regatta mit benachbarten Vereinen vor. 2019 wurde ein neuer gesteuerter Renndoppelvierer auf den Namen „Michi“ getauft, der nun vor allem der Jugend sehr wichtige Dienste im Training und auf Regatten erweist. Besonders dankte der erste Vorstand noch einmal für die entgegen gebrachte Unterstützung Staatsminister Bernd Sibler und der Sparkasse.

Als Vision für die kommenden zwei bis drei Jahre gab Karl Hauser die zusehends realer werdenden Pläne einer Fusion des Donau Ruderclubs Deggendorf und des Deggendorfer Rudervereins. Vorbereitend wären hierzu bauliche Veränderungen am Vereinsgebäude unumgänglich. Ideen zu möglichen architektonischen Umsetzungen präsentierte Vereinsmitglied Markus Kreß sehr anschaulich und durchdacht der Zuhörerschaft.

Den rennsportlichen Bericht brachte Johannes Stadler und eine Übersicht über angefallene Arbeiten an den Booten die beiden Bootswarte Rudi Dick wie auch Herbert Rippaus dar. Besonders die beiden Verantwortlichen für den Bootspark brachten ihren Dank an die Mitglieder für die umsichtige und schonende Benutzung der Boote aus, verbunden mit der Bitte, dies auch 2020 und 2021 besonders zu beherzigen.

Johannes Stadler unterstrich das sukzessive Zusammenwachsen der beiden Deggendorfer Rudervereine in bereits gebildeten Renngemeinschaften, Trainings und teambildenden Maßnahmen. Renngemeinschaften, um wieder erfolgreicher in einer Randsportart Rudern zu werden, bedeutet ein breites kooperatives Engagement mit umliegenden Vereinen und des Knowhows von Doppelvereinsmitglied des Deggendorfer sowie Passauer Rudervereins und einzigem Trainer mit A-Lizenz für den Rudersport in Bayern, Bernd Rose.

Otto Steininger als Vorstand Finanzen zeichnete ein durchaus positives Bild der finanziellen Lage des DRV in einem sehr übersichtlichen sowie detaillierten Bericht, woraufhin die gesamte Vorstandschaft von den Mitgliedern entlastet wurde.

Martin Schwaiger übernahm daraufhin die Wahlleitung der neu zu wählenden Vorstandschaft und des Präsidiums. Bis auf Karl Hauser und Franz Knon traten die seitherigen Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl an. Gewählt wurden folgende Personen alle einstimmig von den Mitgliedern:

 Vorstand:
erster Vorsitzender Karl Hauser
stellvertretender Vorsitzender Sport Daniel Möllenbeck
stellvertretender Vorsitzender Haus und Grundstück Franz Knon
stellvertretender Vorsitzender Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit Simon Sommer
stellvertretender Vorsitzender Finanzen Stefanie Langnickel

 Präsidium:
Jugendbeauftragte Elena Engl
Beauftragter für Leistungssport Dominik Möllenbeck
Breitensport Mark Bauer-Oprée
Bootswarte Rudi Dick, Herbert Rippaus und Franz Portele
Rechnungsprüfer Martina Heigl-Murauer und Claudia Denk

Ein besonderer Dank von Karl Hauser versehen mit einer silbernen Nadel galt dem scheidenden Vorstand Finanzen, Otto Steininger, der nach sechs Jahren im Amt nicht mehr antrat. Zudem dankte der Vorsitzende Christian Eichinger, Wirt des Laurin, für die Einladung zum weißwurstfrühstück aller teilnehmenden Mitglieder – sicherlich auch keine Selbstverständlichkeit und ein Zeichen des hervorragenden Miteinanders von Verein und Pächter!

Der Wahlleiter und ein Präsidiumsmitglied baten alle Mitglieder für die gewählte Periode darum, mit den gewählten Vertretern IHRES Vereins immer respektvoll wie auch in gebotener und offener Form kritisch umzugehen. Fairness und Respekt aller Mitglieder und Ehrenamtlichen miteinander sollten unumstößliches Vereinsethos sein!

 (Mark Bauer-Oprée, Deggendorfer Ruderverein)

Das Bild zeigt die neue Vorstandschaft. Von links nach rechts: Elena Engl, Karl Hauser, Stefanie Langnickel, Rudi Dick, Mark Bauer Oprée, Simon Sommer, Daniel Möllenbeck, Franz Knon, Herbert Rippaus, Franz Portele und Dominik Möllenbeck

UPDATE 24. Juni

Neueste Informationen des Bayerischen Ruderverbandes

 

Was ist für den Rudersport neu – und was muss beachtet werden:

• An oberster Stelle steht: Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, und in diesem Zusammenhang auch der Mindestabstand von 1,5 Metern, müssen weiter wenn möglich eingehalten werden, die Schutz- und Hygienevorschriften und der Mundschutz sind weiter Pflicht.

• Die Beschränkung auf Einer und Zweier fällt. Ab sofort dürfen wieder alle Bootsklassen gefahren werden. Im eigentlichen Ruderbetrieb wird der Mindestabstand von 1,5 m zwar unterschritten werden, doch ist dies aufgrund der Sportausübung an der frischen Luft tolerierbar, so das Ministerium. Das Ministerium rät kleinere konstante Gruppen zu bilden.
Der BRV empfiehlt: Im Sinne der allgemeinen Kontaktbeschränkung und Nachverfolgbarkeit sollte die Zahl der Mitruderer beschränkt werden, z.B. für einen bestimmten Zeitraum auf maximal 10 Mitruderer. Damit kann jeder Sportler in unterschiedlichen Bootsbesetzungen rudern, ohne dass die Zahl der potentiell Ansteckungsgefährdeten exponentiell steigt. Der Eintrag der Bootsbesatzungen in die Fahrtenbücher ist ohnehin Pflicht. Auf Steuerleute sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Wenn mit Steuermann/-frau im Heck gefahren werden muss, sollte derjenige einen Mundschutz tragen.

• Die Obergrenze von 20 Personen fällt weg.
Der BRV empfiehlt: Um größere Gruppenbildungen ohne den nötigen Mindestabstand außerhalb des Bootes zu vermeiden, sollte Anzahl der Personen dennoch dem Platz angepasst werden. Dies kann beispielsweise durch eine Voranmeldung von Booten und die zeitliche Taktung der Ablegezeiten befördert werden.

• Duschen und Umkleidekabinen in geschlossenen Räumen dürfen wieder genutzt werden. Es darf aber immer nur eine Person duschen.

• Die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen müssen bei der Nutzung der Sportgeräte weiter eingehalten werden.
Der BRV empfiehlt: Alle berührten Sportteile wie Griffe oder Sitze mit Seifenlauge reinigen, bzw. mit geeigneten Desinfektionsmitteln.

• Die Maskenpflicht bleibt in geschlossenen Räumen, beim Durchqueren von Eingangsbereichen, beim Holen und Zurückstellen von Sportgerät und in Umkleiden und WC-Anlagen.
Der BRV empfiehlt: Nach Möglichkeit soll auch auf dem Bootsplatz eine Maske getragen werden, bis man ins Boot steigt, da der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann.

Neue Infos (gültig ab 8. Juni)

Leider bleibt gemäß Ruderverband derzeit weiterhin nur das Einer-Rudern und das Rudern im 2er, HIER NUR IM FAMILIENVERBUND!, erlaubt.

NEU: Rudern im 4er, jedoch ebenso NUR IM FAMILIENVERBUND!

Unsere Fitnessräume werden wir wieder öffnen. Allerdings können im Kraftraum nur EINE Person und im Ergoraum nur ZWEI Personen gleichzeitig trainieren. Um dies zu koordinieren wurde für die Belegung eine DoodleListe erstellen, in der sich jeder stundenweise eintragen muss, der in die Räume möchte.

Doodleliste Ergoraum: https://doodle.com/poll/85yw6kdcirube8id
Doodleliste Kraftraum: https://doodle.com/poll/snzz9hbtmh7psagq

Wir weisen daraufhin, dass die Umkleiden und Duschen jedoch weiterhin gesperrt bleiben müssen!
Im Rahmen kameradschaftlicher Fairness gehen wir davon aus, dass sich ALLE Mitglieder an die Vorgaben, die wir nur aufgrund Verbandsvorgaben so umsetzen müssen, halten.

Das Vereinsheim ist mit Nasen-Mund-Schutz zu betreten und erst im Kraftraum bzw. auf dem Ergo abzunehmen. Beim Verlassen des Kraftraums bzw. beim Verlassen des Ergos ist er wieder aufzusetzen, solange man sich im Vereinsheim befindet. Grundsätzlich ist das Vereinsheim direkt nach dem Training zu verlassen.

Fitness- und Ergoraum müssen während des Trainings gut durchlüftet werden.

Die benutzten Geräte sind mit den zur Verfügung gestellten Desinfektionssprays und Küchenrollen bzw. Papierhandtüchern gründlich und vollständig zu reinigen. Bei den Ergos auch die Computer!

Als Vorstand Finanzen weise ich persönlich darauf hin, dass an den Verein ausgesprochene Ordnungswidrigkeiten an die entsprechenden Mitglieder weitergereicht werden müssen!

Wir gehen davon aus, dass alle Ruderfahrten verantwortungsgemäss im EFA eingetragen werden.

Nebenbei: wir arbeiten daran, dass hoffentlich baldmöglichst wenigstens die Regelung 2er im FAMILIENVERBUND gelockert wird!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Otto

Lockerungen im Ruderbetrieb ab 11. Mai

Dazu gilt Folgendes zu beachten:

Es sind nur Einer und Doppelzweier ohne Steuermann erlaubt.

Beim Zweier dürfen nur Familienmitglieder oder Personen aus einem Haushalt zusammen rudern.

Mannschaftsboote sind generell gesperrt.

Das Eintragen in das Logbuch ist Pflicht!

Halten sich im Trainingsbereich mehr als 3 Personen auf, sodass der Abstand von 1,50 Meter nicht zu gewährleisten ist, gilt Mund-/Nasenschutz zu tragen bis zum Einstieg ins Boot.

Es darf immer nur ein Boot in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten ab- und anlegen!

Mehr als 5 Boote sollten nicht auf Wasser sein.

Die Bootspflege findet nur mit eigenem Material/Lappen statt.

Die Skullgriffe sind zu desinfizieren, das Boot selber soll bestmöglich gereinigt werden.

Der direkte Kontakt mit Trainingsgeräten ist durch Benutzung von Handtüchern, Handschuhen, etc. zu vermeiden. Alle Trainingsgeräte sind nach jeder Einzel-Nutzung direkt von der jeweiligen Person sorgfältig zu reinigen und desinfizieren

Zusammenkünfte nach dem Training sind nicht erlaubt.

Toiletten und Duschen in den Umkleideräumen sind nicht zu benutzen!

Sportler sollen sich zuhause duschen und umkleiden.

Es gibt derzeit nur eine Toilette und zwar die im Eingangsbereich!

Nach Nutzung einer Toilettenanlage ist diese von der betreffenden Person zu reinigen. In den Toiletten wird ein Hinweis auf gründliches Händewaschen angebracht und es werden ausreichend Desinfektionsmittel, sowie nicht wiederverwendbare Papierhandtücher zur Verfügung gestellt.

Es können nur Personen das Training aufnehmen, die die folgenden Bedingungen erfüllen (gilt für jedes Training):

  • Aktuell bzw. in den letzten 14 Tagen keine Symptome einer SARS-CoV -Infektion (Husten, Halsweh, Fieber/erhöhte Temperatur ab 38° C, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen).
  • Kein Nachweis einer SARS-CoV-Infektion in den letzten 14 Tagen.
  • In den letzten 14 Tagen kein Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV getestet worden ist.

In allen anderen Fällen muss von einer Aufnahme des Trainings und einem Besuch der Trainingsstätte Abstand gehalten werden. Über das weitere Vorgehen hat der behandelnde Arzt zu entscheiden.
Vor dem Sporttreiben von Personen der Hochrisikogruppen (z.B. Senioren, Vorerkrankte, etc.) ist eine individuelle Einschätzung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

Der Vorstand

Corona-Verfügung des Freistaats: Auch Rudern ist verboten

“Ich fahre doch nur im Einer alleine.” Oder: “Das ist doch wie Radfahren – nur auf dem Wasser.” Es ist für die Rudervereine nicht immer einfach, die Verfügung der Staatsregierung durchzusetzen, nach der alle Sportanlagen geschlossen sind – zu Land und auf dem Wasser. Es gibt viele Diskussionen und einige wollen ganz schlau sein. Dabei geht es den anderen Sportarten genauso. Der Verzicht fällt allen schwer.

Deshalb hier die Klarstellung gemäß der Allgemeinverfügung der Staatsregierung:

In Bayern gilt eine Schließung von Sport- und Freizeiteinrichtungen. Hierunter fallen sämtliche Einrichtungen der Rudervereine, die dem Gemeinschafts- oder Sportbetrieb dienen. Das sind   Vereinsräume, Bootshäuser, Steganlage, Sporträume, Umkleiden. Hier ist zu erwarten, dass die Regelungen seitens der Ordnungsbehörden und Gesundheitsämter sehr streng ausgelegt werden und eher mehr als unzulässig angesehen wird.

Corona

Die Jahreshauptversammlung wird verschoben. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben. Die aktuelle Vorstandschaft führt die Geschäfte kommissarisch bis zu den offiziellen Neuwahlen weiter.

Das Anrudern am 29.3. entfällt ersatzlos.

Die Vereinsarbeit am 28.3. wird auch verschoben.

Gemäß der staatlichen Anordnung im Rahmen des Katastrophenfalls müssen Sportvereine und Sportfachverbände ihren Spiel-, Sport- und Wettkampfbetrieb ab sofort einstellen. Alle Sport- und Spielplätze sowie Vereinsheime bleiben geschlossen, also auch unser Vereinsheim. Also bis auf weiteres kein Gruppen- und kein individuelles Training mehr.

 

Stimmungsvolle Wintersonnwend an der Donau

aus Deggendorfer Zeitung vom 24.12.2019

Deggendorf. Das nennt man Wetter-Glück: Pünktlich zum fünften Sonnwendfeuer am Deggendorfer Ruderhaus ließ am Sonntagabend der Regen weitestgehend nach. Viele Besucher waren auch dieses Mal gekommen, die Mitglieder des Rudervereins entzündete auf der Wiese vor dem Ruderhaus als Symbol für die Wiedergeburt des Lichts das Wintersonnwendfeuer.

Für das angenehme Ambiente sorgten zahlreiche lodernde Feuertonnen und Imbissbuden, für das leibliche Wohl war mit Würstlsemmeln, Weihnachtsgebäck, Punsch und Glühwein bestens gesorgt; der Erlös aus dem Verkauf geht an die Ruderjugend.

Zum Einbruch der Dunkelheit entzündeten Kinder mit ihren Fackeln die aufgeschichtete Holzpyramide. Die Thomasnacht ist die längste Nacht des Jahres und stellt den Beginn der zwölf Rauhnächte dar.

Es dauerte nicht lange, dann hörte man erst von Weitem, dann ganz nah das Kettenrasseln und Glockengeläut. Die schaurigen Perchten der Passauer Krampusschmiede trieben mit ihren gruseligen Masken die bösen Geister am Donauufer aus. Der ein oder andere Gast musste sich in Acht nehmen, die mitgebrachte Rute war schneller gezückt als gedacht, um “Unartige” zu entlarven.

− ca/Fotos: Able